Foto: PFA/Susanne Hägele
Die Allgäu Comets mussten beim vierten Heimspiel der GFL-Saison eine deutliche Niederlage hinnehmen. Gegen die favorisierten ifm Razorbacks unterlag die Mannschaft von Head Coach Mark Priegnitz vor heimischer Kulisse mit 6:57. Während die Gäste ihre Ambitionen im Rennen um die Playoff-Plätze eindrucksvoll untermauerten, bleiben die Comets im Kampf um den Klassenerhalt weiter unter Zugzwang.
Dabei begann die Partie durchaus vielversprechend. Gleich im ersten Drive überraschten die Comets die Ravensburger Defense mit einem 50-Yard-Pass von Quarterback Brad Jones auf Martin Horn und arbeiteten sich tief in die gegnerische Hälfte vor. Die Chance auf die frühe Führung blieb jedoch ungenutzt, nachdem ein Field-Goal-Versuch von den Gästen geblockt wurde.
Ravensburg übernahm anschließend zunehmend die Kontrolle. Die Offensive um Quarterback Broghean McGovern nutzte ihre Möglichkeiten konsequent aus und stellte bereits im ersten Viertel auf 14:0. Bis zur Halbzeit bauten die Razorbacks ihre Führung auf 33:0 aus und zeigten dabei eindrucksvoll ihre enorme Qualität sowohl im Pass- als auch im Laufspiel. Insgesamt sammelten die Gäste beeindruckende 725 Yards Raumgewinn, darunter 530 Passing Yards.
Trotz des deutlichen Rückstands gaben sich die Comets nicht auf. Die Defense setzte im zweiten Viertel mit einer Interception von Chris Lipsey ein Ausrufezeichen und verhinderte weitere Punkte unmittelbar vor der Halbzeit. Auch offensiv zeigte das Team Moral. Nach der Pause führte ein guter Drive über das halbe Feld schließlich zum einzigen Touchdown des Tages. Brad Jones fand Gabe Quigley mit einem 38-Yard-Pass in der Endzone und sorgte für den umjubelten 6:41-Anschluss. Die anschließende Two-Point-Conversion blieb allerdings ohne Erfolg.
Die Razorbacks ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken. Mit ihrer variablen Offensive fanden sie immer wieder Lösungen gegen die Comets-Defense und erhöhten den Spielstand bis zum Ende auf 57:6. Besonders Ravensburgs Quarterback Broghean McGovern zeigte eine herausragende Leistung mit sechs Touchdown-Pässen und insgesamt 530 Passing Yards.

Trotz des klaren Ergebnisses gab es auf Seiten der Allgäuer einige positive Ansätze. Beau Priegnitz war einmal mehr ein Aktivposten in der Defense, während Gabe Quigley offensiv mit fünf Catches für 68 Yards und dem Touchdown überzeugte. Auch Chris Lipsey sorgte mit seiner Interception sowie starken Returns immer wieder für wichtige Impulse.
Für die Allgäu Comets richtet sich der Blick nun nach vorne. Im Tabellenkeller zählt in den verbleibenden Saisonspielen jeder Sieg. Um den direkten Klassenerhalt noch zu erreichen, müssen die Comets in den kommenden Wochen wichtige Punkte gegen die direkten Konkurrenten einfahren. Die Mannschaft wird die deutliche Niederlage analysieren und alles daransetzen, bereits im nächsten Spiel eine Reaktion zu zeigen.
Autor: PassionPress.eu




