(Bild: links) Tristan Müller auch 2019 bei den Dukes

Er hält sich meist im Hintergrund, doch seine Aufgaben löst er zur vollsten Zufriedenheit: Tristan Müller wird deshalb auch in der kommenden Saison als Trainer bei den Dukes an der Sideline stehen und sich dabei erneut um die Running Backs kümmern. Als Spieler war Müller von 2009 bis 2016 bei den Regensburg Phoenix im Einsatz, wo er 2015 auch als Trainer tätig wurde. Bei der damals neu gegründeten U15 wurde er Headcoach und Offensive Coach. 2017 schloss er sich den Dukes an, mit denen es dann 2019 ins dritte gemeinsame Jahr geht.

Auch wenn er noch nicht lange im Trainerjob unterwegs ist, so kann er doch schon beachtliche Erfolge vorweisen. Schon im ersten Jahr mit der Regensburger U15 (Flag- und Tackle-Football) landete er in 29 Spielen 22 Siege, zweimal stand der Phoenix-Nachwuchs bei der bayerischen Meisterschaft auf dem Siegertreppchen und fünf seiner Spieler wurden zu Trainingscamps der bayerischen Jugendauswahl eingeladen, wovon drei schließlich den Sprung zu den Warriors schafften.

Seine akribische Arbeit sollte sich auch bald auszahlen, denn er wurde in diesem Jahr für eine Woche als Gastcoach von der University of South Dakota (Division 1) eingeladen. Damit dürfte er einer der jüngsten GFL-Coaches sein, dem diese Ehre bisher zuteilwurde.

Bei den Dukes darf er gerne die nächsten Erfolge seiner Trainer-Karriere feiern. Wir sagen deshalb: „Schön, dass du wieder hier bist, Tristan.“

 

(Bild: rechts) Tobias Bierstedt: Ein Coach für die Special Teams

Die Special Teams fallen im Football selten auf, dennoch sind sie extrem wichtig. Und deshalb kann es nur von Vorteil sein, wenn für diese Einheiten ein eigener Trainer zur Verfügung steht. Bei den Dukes wird Tobias Bierstedt diese Aufgabe in der kommenden GFL-Saison übernehmen. Der 37 Jahre alte, gebürtige Rothenburger spielte als Quarterback von 1995 bis 1999 in der Jugend der Franken Knights Jugend und schaffte dabei auch den Sprung in die Bayernauswahl, bei der er 1999 zum Offense MVP gewählt wurde.

Nach der Jugend wechselte er in die Herrenmannschaft der Franken Knights und spielte bis 2010 erfolgreich als Defense Back (teilweise auch Backup-QB) in GFL1 und  GFL2. Bei den Knights schnupperte er 2011 auch erstmals Coaching-Luft und kümmerte sich dabei um die Defense Backs. Das Team wurde damals Meister in der GFL2 Süd.

Das Jahr 2018 war für Bierstedt aber nicht nur sportlich ein Highlight, sondern auch privat: Hochzeit, Geburt der Zwillinge, die eigene Immobilie. Getreu dem Motto: „Ganz oder gar nicht“ nahm sich Bierstedt, der seit 1999 in Nürnberg/Fürth wohnt, erst einmal eine sportliche Auszeit und konzentrierte sich voll auf Familie und Beruf.

Aber das Football-Fieber war nie wirklich erloschen, so dass er sich 2017 den Nürnberg Rams als Coach anschloss und dort die Wide Reciever und 2018 die Running Backs trainierte. Nun sucht Bierstedt neue Herausforderungen: „Die letzten zwei Jahre bei den Rams waren sehr lehrreich. Die Ingolstadt Dukes bieten ein großartiges Umfeld und eine Coaching Staff mit sehr erfahrenen Trainern. Einige Spieler und Trainer der Dukes kenne ich schon länger, so ist man recht schnell ins Gespräch gekommen. Ich habe als Spieler schon die Herausforderung GFL1 geliebt und freue mich darauf, dass nun auch als Trainer tun zu können.“

Dann wünschen wir ihm dabei viel Erfolg und sagen: „Herzlich willkommen, Tobi.“

 

Text: Elmer Ihm

 

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