Für die Regensburg Phoenix steht am 26. April 2026 der erste große Schritt in Richtung Footballsaison an. Mit den Augsburg Centurions wartet ein Gegner, der sich in den vergangenen Jahren stetig nach oben gearbeitet hat und nun ein echter Prüfstein für den frisch gebackenen Aufsteiger ist.
Nach dem historischen Erfolg der Vorsaison, der Meisterschaft in der GFL2 Süd und dem damit verbundenen Aufstieg in die effect® ENERGY GFL, reisen die Phoenix mit viel Selbstvertrauen nach Augsburg. Doch trotz aller Euphorie ist klar: Dieses Spiel ist weit mehr als ein freundlicher Auftakt.
Die Augsburg Centurions stehen für eine kontinuierliche sportliche Entwicklung. 2024 noch unter dem Namen Augsburg Raptors in der Oberliga aktiv, gelang ihnen nach einer starken Saison der Aufstieg in die Regionalliga und im darauffolgenden Jahr der direkte Durchmarsch in die GFL2. In den vergangenen Jahren haben sie sich als ambitioniertes, hart arbeitendes Team etabliert. Für Regensburg ist das Duell daher ein idealer Härtetest.
Bereits im Vorbereitungsspiel des vergangenen Jahres zeigten beide Teams, wie eng die Kräfteverhältnisse sein können. Das 20:20-Unentschieden damals war ein deutlicher Hinweis darauf, dass Augsburg und Regensburg sich auf Augenhöhe begegnen können, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Genau diese Intensität erwarten die Phoenix auch diesmal.
Für Regensburg steht die Partie ganz im Zeichen der Vorbereitung auf die neue Herausforderung in der höchsten deutschen Spielklasse. Trotz vieler wiederkehrender Leistungsträger, darunter Quarterback Cameron Yowell, gilt es, neue Abläufe und Spielzüge unter realen Wettkampfbedingungen zu testen und die Abstimmung zwischen den Mannschaftsteilen weiter zu schärfen.
Auch wenn es nur ein Testspiel ist, ist die Bedeutung klar: Es geht darum, ein Gefühl dafür zu bekommen, wo das Team aktuell steht, welche Elemente bereits stabil funktionieren und wo noch nachjustiert werden muss.
Für beide Teams ist dieses Spiel deshalb mehr als ein einfacher Vorbereitungstermin. Es ist der erste Schritt in die Saison 2026 und ein Schritt, der zeigen wird, wohin die Reise gehen kann.
Foto: Mike Hofmann




