Vor 1.050 Zuschauern im Krückau-Stadion lieferten sich die Elmshorn Fighting Pirates und die Rostock Griffins am 9. Mai ein intensives und hochspannendes Footballspiel, das erst in der Schlussphase entschieden wurde. Bei leicht bewölktem Himmel und angenehmen 17 Grad boten beide Teams den Fans ein echtes Offensivspektakel. Am Ende setzten sich die Gäste aus Rostock knapp mit 31:29 durch.
Die Partie begann mit einem starken Auftakt der Rostocker. Im zweiten Quarter fand Quarterback Spencer Moore Jonas Beumer mit einem präzisen Pass in der Endzone zur 0:7-Führung. Der Extrapunkt durch Jonas Beumer war gut. Nur wenig später schlugen die Griffins erneut zu: Wieder war es die Verbindung Moore auf Beumer, die den nächsten Touchdown brachte. Mit sicherem Kick stand es 0:14.
Die Pirates ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken und fanden noch vor der Halbzeit eine Antwort. Quarterback Quincy Casey setzte sich selbst durch und vollendete einen kraftvollen Lauf zum Touchdown. Der Extrapunkt, gekickt durch Philipp Werner, brachte Elmshorn auf 7:14 heran.
Rostock blieb zwar effizient, aber die Pirates hielten das Spiel offen. Moore fand erneut Beumer in der Endzone, der seinen dritten Touchdown-Pass des Tages fing. Nach erfolgreichem Extrapunkt hieß es 7:21.
Im dritten Quarter steigerten sich die Pirates deutlich und übernahmen zunehmend die Kontrolle über das Spieltempo. Runningback Nathaniel Thomas sorgte mit einem spektakulären Lauf für den nächsten Touchdown und brachte Elmshorn zurück ins Spiel. Der erste Extrapunktversuch wurde von Jann Ruppert geblockt, doch im zweiten Anlauf saß der Kick von Werner sicher – 14:21.
Dann folgte einer der spielprägenden Momente: Nach einem Fumble der Rostocker reagierte Adehkeem Brown am schnellsten, nahm den Ball auf und trug ihn zum Touchdown zurück in die Endzone. Der Extrapunkt gelang – 21:21 Ausgleich, das Stadion war voll da.
Die Griffins antworteten jedoch prompt mit einem weiteren Touchdown-Pass von Ryan Gomes auf Ruben Saint-Jean. Der Extrapunkt stellte auf 21:28.
Im Schlussviertel zeigten die Pirates erneut ihre ganze Moral. Quincy Casey führte sein Team mit einem starken Lauf erneut in die Endzone. Anschließend entschieden sich die Pirates mutig für eine Two-Point-Conversion, die Casey selbst erfolgreich abschloss. Damit drehte Elmshorn das Spiel zwischenzeitlich auf 29:28.
Die Entscheidung fiel schließlich in den letzten Minuten: Die Rostock Griffins arbeiteten sich in Field-Goal-Reichweite vor, und Jonas Beumer verwandelte nervenstark zum 31:29-Endstand.
Autor: GMG
Foto: Alexander Schmidt



