Bei bestem Football‑Wetter und vor 450 Zuschauerinnen und Zuschauern im Stadion am Weinweg starten die Regensburg Phoenix mit einer 0:31‑Niederlage gegen die Pforzheim Wilddogs in die neue effect® ENERGY GFL‑Saison. Die Phoenix‑Defense hielt lange stark dagegen, doch offensiv fanden die Gastgeber nie den nötigen Rhythmus, während Pforzheim seine Chancen konsequent nutzte.
Regensburg eröffnete die Partie mit einem soliden Drive über Läufe von #26 Nebechi Abana und einem Sneak von #12 Cameron Yowell, blieb jedoch an der Mittellinie hängen. Kurz darauf schlugen die Gäste erstmals zu: Quarterback Drequan Harris bediente Luca Hirschberger über 35 Yards zum 0:7. Die Phoenix‑Defense stabilisierte sich und zwang Pforzheim zu einem verschossenen Field Goal. Auch #15 Talveyion Cooper setzte ein Ausrufezeichen mit einer Interception. Doch die Offense konnte daraus kein Kapital schlagen: Zwei verpasste Field Goals und Interceptions verhinderten Punkte. Mit 0:7 ging es in die Pause.
Nach der Halbzeit übernahmen die Wilddogs das Kommando. Ein langer Drive, ein 24‑Yard‑Keeper von Quarterback Harris und ein kurzer Pass in die Endzone erhöhten auf 0:14. Regensburg fand weiterhin keinen Zugriff, während Pforzheim seine Big Plays ausspielte. Im weiteren Verlauf des dritten Viertels bauten die Wilddogs ihre Führung weiter aus. Leonell Fritzen, Raymond Fragosa und Luca Faschian erzielten jeweils einen Touchdown, während Kicker Luca Faschian alle Extrapunkte sicher verwandelte und den Vorsprung der Gäste deutlich anwachsen ließ. Mit 0:28 war die Partie praktisch entschieden. Regensburg startete mit einem guten Drive ins Schlussviertel. Doch Pforzheims Defense blieb aufmerksam: Nick Oliver fing seine zweite Interception des Tages und returnierte den Ball 34 Yards tief in die Phoenix‑Hälfte. Ein 40‑Yard‑Field Goal der Wilddogs stellte den Endstand von 0:31 her. Die Phoenix zeigten zum Ende hin noch einige gelungene Aktionen über #2 Nicolas Hayes, doch der Weg in die Endzone blieb versperrt.
Die Phoenix präsentierten sich defensiv über weite Strecken stabil, ließen offensiv jedoch zu viele Chancen liegen. Vier Interceptions, zwei verpasste Field Goals und mehrere Strafen verhinderten ein engeres Spiel. Pforzheim zeigte sich abgeklärt, nutzte seine Feldpositionen konsequent und setzte mit einem starken Auftritt ein frühes Ausrufezeichen in der neuen Saison. Teamkapitän Michael Klein ordnete die Niederlage nach dem Spiel ein: „Man hat heute gemerkt, dass uns Pforzheim sportlich einfach einen Schritt voraus ist. Sie haben bereits ein Jahr GFL‑Erfahrung gesammelt und viele ehemalige Stuttgart‑Surge‑Spieler im Kader, die die Routine aus der ELF mitbringen, die uns heute gefehlt hat. Die Defense hat uns lange im Spiel gehalten, aber durch die kurzen und erfolglosen Drives der Offense mussten sie am Ende zu viel Zeit auf dem Feld verbringen. Gegen eine Offense mit einem so vielseitigen Quarterback wie Dre Harris führt das irgendwann zwangsläufig zu Punkten.“
Foto: Mike Hofmann




