Die Langenfeld Longhorns sind mit einer Heimniederlage in die neue Saison gestartet. Im Jahnstadion in Langenfeld unterlag das Team den Hamburg Pioneers mit 14:28 – in einem Spiel, das vor allem durch eine starke Defense auf beiden Seiten geprägt wurde.
Bereits im ersten Quarter mussten die Longhorns zwei bittere Rückschläge hinnehmen. Zwei Interceptions des Quarterbacks wurden jeweils direkt von der Hamburger Defense in die Endzone zurückgetragen – zwei Pick-Six-Touchdowns, die den Gästen früh eine komfortable Führung verschafften.
Davon abgesehen entwickelte sich vor allem in der ersten Halbzeit ein defensiv geprägtes Spiel. Die Langenfelder Verteidigung zeigte sich von Beginn an wachsam, aggressiv und gut organisiert. Immer wieder gelang es, die gegnerische Offense zu stoppen und über weite Strecken kaum Raumgewinn zuzulassen. Besonders bemerkenswert: Die Hamburger Offense selbst blieb in der ersten Hälfte ohne Punkte.
Nach dem Seitenwechsel fand dann auch die Offense der Longhorns besser ins Spiel. Im dritten Quarter sorgte Lucas Wevelsiep mit einem Touchdown-Pass auf Justin Schlesinger für den Anschluss. Für Rückkehrer Schlesinger war es direkt ein starkes Ausrufezeichen.
Wenig später folgte der nächste Höhepunkt aus Sicht der Gastgeber: Nach einem Forced Fumble reagierte Max Janssen am schnellsten, sicherte den freien Ball und trug ihn bis in die Endzone zurück. Es war die Belohnung für eine insgesamt starke Leistung der Defensive Line – insbesondere Janssen, der zuvor bereits mit einem Sack auf sich aufmerksam gemacht hatte.
Überschattet wurde diese Phase jedoch von einer längeren verletzungsbedingten Unterbrechung auf Seiten der Longhorns. Nach dem Restart verlor Langenfeld zunehmend den Rhythmus, während Hamburg die sich bietenden Chancen nutzte.
In der Schlussphase gelangen den Gästen noch zwei weitere Touchdowns – diesmal durch ihre Offense – wodurch die Partie letztlich entschieden wurde.
Trotz der Niederlage konnten die Longhorns vor allem defensiv viele positive Ansätze zeigen. Über weite Strecken hielt die Verteidigung das Team im Spiel und setzte mehrfach starke Akzente. Entscheidend waren am Ende vor allem die frühen Ballverluste und die mangelnde Konstanz nach der Unterbrechung. Auf dieser Leistung lässt sich dennoch für die kommenden Wochen aufbauen.
Der Blick richtet sich nun bereits auf die nächste Aufgabe: Schon am kommenden Samstag, den 16.05., sind die Langenfeld Longhorns auswärts bei den Rostock Griffins gefordert. Kickoff im Leichtathletikstadion in Rostock ist um 16:00 Uhr. Die nächste Gelegenheit auf heimischem Platz bietet sich dann am 30.05., wenn die Krefeld Ravens im Jahnstadion in Langenfeld zu Gast sind.



