Last-Minute-Sieg in Berlin: Invaders tanken Selbstvertrauen für die Playoffs

Die Hildesheim Invaders haben im letzten Spiel der regulären Saison einen dramatischen 23:20-Erfolg bei den Berlin Rebels gefeiert. Trotz zahlreicher Ausfälle in der Startformation bewies das Team große Moral und sicherte sich mit einem Field Goal in letzter Sekunde den neunten Saisonsieg.

Die Invaders erwischten einen starken Start. Pieter Solf brachte Hildesheim nach einem Pass von Hughes mit 6:0 in Führung. Auch im zweiten Viertel waren es zunächst nur die Invaders, die den Football in die Endzone brachten. Hendrik Scharnbacher führte die Offense zu den nächsten Punkten. Berlin verkürzte vor der Pause durch ein Field Goal, sodass die Teams beim Stand von 12:3 die Seiten wechselten.

Nach dem Seitenwechsel drehte die Partie. Nach einem Pick Six und einem weiteren starken Touchdown-Drive der Rebels gerieten die Invaders mit 12:17 in Rückstand. Doch Hildesheim antwortete im Schlussviertel: Scharnbacher führte sein Team zu einem wichtigen Touchdown, die anschließende Two-Point-Conversion brachte die Invaders wieder nach vorn.

Berlin glich rund zwei Minuten vor dem Ende noch einmal per Field Goal aus. Die Entscheidung fiel mit dem letzten Wort der Partie: Tristan Eikenberg verwandelte nach einem zunächst nicht erfolgreichen Versuch seinen zweiten Field-Goal-Versuch aus 35 Yards und sicherte den Invaders den umjubelten 23:20-Sieg.

Mit neun Siegen und drei Niederlagen beenden die Invaders die reguläre Saison auf dem dritten Tabellenplatz. Der Erfolg in Berlin gibt dem Team zusätzliches Selbstvertrauen für die GFL-Playoffs. Bereits am kommenden Samstag um 16 Uhr sind die Hildesheimer im Viertelfinale bei den Pforzheim Wilddogs gefordert.

„Die Mannschaft hat trotz der Ausfälle großen Charakter gezeigt. Wir sind ruhig geblieben, haben bis zum letzten Spielzug an uns geglaubt und uns diesen Sieg verdient. Diese Mentalität brauchen wir auch in den Playoffs“, sagte Herford nach dem Spiel.