Knapper Sieg in Braunschweig!

Endlich! Der Sieg ist geschafft! 

Nach einer Sommerpause starten die Berlin Rebels mit einem knappen und hart erarbeiteten Sieg gegen die Braunschweig Lions in Braunschweig, in ihre zweite Saisonhälfte. 

Der Endstand in Braunschweig ist mit 22:24 denkbar knapp und es gibt nach wie vor Raum für Improvement und kleine Fehler, die wir abstellen müssen, aber „we’re gettin there!” 

Allerdings haben sich Neuzugänge bereits gut eingearbeitet und machen bereits jetzt einen entscheidenden Unterschied. 

Besonders in der Offense Line macht sich das bemerkbar. 

QB Tyquell Fields konnte sich bereits in diesem Spiel viel besser entfalten und seine Stärken zeigen und ausspielen. 

Bei sommerlichen 30 Grad im Eintracht Stadion Braunschweig startete pünktlich um 16 Uhr das Spiel.

Der Coin Toss ging zunächst an die Lions und somit starteten diese auch mit ihrer Offense ins Spiel. 

Und das sah erstmal gar nicht so schlecht aus für unsere Defense. Im ersten Drive gelang des Hausherren lediglich ein Fieldgoal und das 3:0 durch Kicker Mark Robin Peschelt. 

Und damit startete der erste Offense Drive der Berliner, der leider traditionell irgendwie schon ohne Punkte endet. Man muss ja auch erstmal reinkommen in so ein Spiel. 

Die nächsten Punkte gingen erneut aufs Konto der Lions. 

Ein 40 Yards TD Pass von Ryon Thomas auf seinen WR Peter Anderson, baute die Führung weiter aus. (10:00/ PAT Peschelt) 

Und als wäre das noch nicht genug, endete der folgende Offense Drive für die Rebels mit einem Interception Return TD der Lions durch Fabian Schröder (16:00/ PAT nicht gut) 

Und wenn wir jetzt nicht anfangen, dann wird das hier heute ein langer Tag. 

16:00 und die Stimmung war entsprechend, aber aufgeben? Niemals! 

Tyquell Fields bewegt den Ball mit seiner Offense übers Feld und krönt den Driven mit einem 41 Yards Pass auf WR Filip Uderhardt, der mit dem Ball in der Endzone ankommt. (16:07/ PAT Kris Cain) 

Und dank der Defense der Berliner verlassen die Lions das Feld ohne Punkte und übergeben den Hauptstädten erneut die Bühne. 

Sie halten wirklich hart dagegen und Berlin muss sich den Weg in die Endzone erkämpfen. Wenige Sekunden vor der Halbzeitpause 2 Yards vor der Endzone im 4. Versuch, schaffen es die Berliner durch einen 2 Yards Run über Naz Bombata in die Endzone. (16:14/ PAT Kris Cain) 

Und Action! 

Die Halbzeitpause folgt und bringt nochmal Energie und Motivation, das Ding hier nach Hause zu holen. 

Der erste Offense Drive der Berliner konnte jedoch gestoppt werden und die Lions arbeiteten sich gefährlich nah an die Endzone vor.
Der Wurf Versuch von QB Ryon Thomas wurde allerdings gestoppt durch Paul Seifert, der hier durchkam und enorm Druck ausübte. Der Ball trudelte in die Arme von DL Lamonte McDougle, der somit eine Interception zu seinen Stats hinzufügen kann. 

Mit einem formschönen 68 Yards Pass von Tyquell Fields auf WR Filip Uderhardt, brachten beide das Team kurz vor die Endzone. Über die Goal Line schafften sie es dann allerdings nicht. Es wurde ein 30 Yards Fieldgoal durch Kicker Kris Cain, der das Team in Führung brachte (16:17)

Und jetzt wurde es wild. 

Eine erneute Interception durch Neuzugang Exavier Edwards in der Endzone der Lions brachte den “turning point”. 

Der letzte Offense Drive der Rebels, hätte mit einem First Down enden können, aber wir wollten mehr. 

Ein 30 Yards TD Run durch RB Emil Fuchs baute die Führung auf 16:24 aus und rief mit einer Minute und ein bisschen, die Offense der Lions auf den Plan. Und die hatten ihren 2 Minute Drill ordentlich trainiert. 

Schnell bewegten sie den Ball übers Feld. Jetzt kommt es drauf an, wer abgebrühter ist. Harte Tackles von DB Exavier Edwards führten zu Fumbles und loss of Downs. Dennoch brachten die Lions den Ball über die Goalline. 

Es mussten aber 8 Punkte her, um auszugleichen und in die Overtime zu gehen. Für uns hieß es, Overtime oder das Ding hier und jetzt zu beenden. 

Ein 12 yards TD Pass von Thomas auf Anderson brachte den Endstand von 22:24. Die 2Pt folgte. Etwas anderes war nicht möglich. 

Jetzt kommts drauf an. Ein letzter Spielzug, “Do or Die” und wir taten. Paul Seifert setzt den entscheidenden Block und die Rebels gewinnen das Spiel. 

Zack zurück im Rennen um den letzten Playoffs-Spot! 

Diese Energie nimmt das Team jetzt mit in die Trainingswoche und dann geht es am kommenden Samstag zu den Kiel Baltic Hurricanes. 

Und auch hier ist der Druck nicht geringer, denn auch hier muss es der Sieg sein, um den Anschluss zu behalten! 

BE A REBEL. BE BERLIN. BE DIFFERENT!