Invaders reisen nach Kiel

Hildesheim. Nach dem überzeugenden 26:2-Heimsieg gegen die Berlin Rebels reisen die Hildesheim Invaders am Samstag, 29. August, zu den Kiel Baltic Hurricanes. Kickoff im Kilia-Stadion ist um 16 Uhr. Bei voraussichtlich spätsommerlichen 22 Grad und Sonne-Wolken-Mix wollen die Invaders ihren dritten Tabellenplatz in der effect® ENERGY GFL Nord weiter festigen.

Mit einer Bilanz von 7:3 stehen die Hildesheimer vor dem letzten Spiel der regulären Saison auf Rang drei und haben die Playoff-Teilnahme bereits sicher. Die Kiel Baltic Hurricanes belegen mit drei Siegen bei acht Niederlagen derzeit Platz fünf.

Die Erinnerungen an das Hinspiel sind bei beiden Teams noch frisch: Anfang Juni setzten sich die Invaders auf dem Helios Homefield mit 23:20 (7:7/7:10/7:3/2:0) durch. Kiel erwischte damals den besseren Start und stellte mit Quarterback PJ Settles, Receiver Till Nowaczyk sowie Klaas Sengstacke seine offensive Qualität unter Beweis. Die Invaders drehten die Begegnung nach einem intensiven Schlagabtausch: Nelson Hughes fand Lennart Stukenborg, Philipp Dolezal und Paul Terjung für wichtige Punkte. Den entscheidenden Unterschied machte am Ende ein Safety der Hildesheimer Defense.

Die Hurricanes mussten sich am vergangenen Wochenende beim Spitzenreiter Potsdam Royals deutlich mit 0:60 geschlagen geben. Dieses Ergebnis darf für die Invaders jedoch kein Maßstab sein. Kiel hat insbesondere im Hinspiel gezeigt, dass die Mannschaft offensiv variabel agieren und mit ihrem Lauf- wie Passspiel jederzeit Druck erzeugen kann. Im Kilia-Stadion werden die Hurricanes zudem alles daran setzen, vor heimischem Publikum mit einer Reaktion aufzuwarten.

Für die Invaders geht es darum, den Schwung aus dem White Out Game mitzunehmen und vor Beginn der Playoffs noch einmal eine konzentrierte Leistung abzurufen. Vor allem die Defense, die Berlin zuletzt über vier Viertel hinweg kaum zur Entfaltung kommen ließ, soll auch in Kiel den Ton angeben. In der Offensive wollen Quarterback Nelson Hughes und seine Mitspieler an die zuletzt gezeigte Effizienz anknüpfen.

„Kiel ist deutlich besser, als es die aktuelle Bilanz vielleicht vermuten lässt. Das Hinspiel war sehr eng, und wir wissen genau, welche Qualität sie auf beiden Seiten des Balls haben“, sagt Invaders-Head-Coach Marcus Herford. „Wir erwarten eine Mannschaft, die nach der Niederlage in Potsdam eine klare Antwort geben will. Für uns kommt es darauf an, mit der richtigen Einstellung nach Kiel zu fahren, unsere Fehlerquote niedrig zu halten und über 60 Minuten disziplinierten Football zu spielen.“