Die German Football League (GFL) arbeitet gemeinsam mit der University of Michigan an der Weiterentwicklung des American Footballs in Deutschland. Im Mittelpunkt des Forschungsprojekts stehen die Fans und ihre Perspektiven. Noch bis Freitag, 30. Oktober 2026, um 18:00 Uhr können Interessierte an den Umfragen teilnehmen und damit einen wichtigen Beitrag zur Zukunft der Liga leisten.
Die German Football League setzt ihren Weg der Professionalisierung konsequent fort. Im Rahmen einer wissenschaftlichen Kooperation mit der renommierten University of Michigan werden derzeit verschiedene Themen rund um den American Football in Deutschland untersucht. Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Bedürfnisse, Erwartungen und Interessen der Football-Community zu gewinnen und daraus konkrete Handlungsempfehlungen für die Weiterentwicklung der Liga und ihrer Vereine abzuleiten.
Individuelle Schwerpunkte für die Vereine
Das Besondere an dem Forschungsprojekt: Die teilnehmenden Vereine beschäftigen sich mit individuellen Fragestellungen, die auf ihre jeweiligen Bedürfnisse und Herausforderungen zugeschnitten sind.
Mit den Dresden Monarchs, Kiel Baltic Hurricanes, Braunschweig Lions, Rostock Griffins, Schwäbisch Hall Unicorns und Munich Cowboys beteiligen sich sechs Vereine mit eigenen Umfragen an der aktuellen Erhebung.
Die Ergebnisse sollen dabei nicht ausschließlich den teilnehmenden Teams zugutekommen. Vielmehr werden die gewonnenen Erkenntnisse anschließend allen Vereinen der effect® ENERGY GFL und GFL 2 zur Verfügung gestellt.
Damit verfolgt die Liga einen gemeinschaftlichen Ansatz: Wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse sollen helfen, die Entwicklung des American Footballs in Deutschland nachhaltig voranzutreiben.
Zusammenarbeit mit einer international renommierten Universität
Die University of Michigan zählt zu den bekanntesten Universitäten der Vereinigten Staaten und verfügt über eine lange Tradition im amerikanischen College Football.
Für die German Football League ist die Zusammenarbeit ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer professionelleren und stärker datenbasierten Entwicklung der Liga.
„Manchmal fühlt es sich tatsächlich noch etwas surreal an, dass wir mittlerweile mit einer Institution wie der University of Michigan zusammenarbeiten. Gleichzeitig zeigt dieses Projekt, welche Entwicklung unsere Liga in den vergangenen Jahren genommen hat und welche Möglichkeiten sich daraus ergeben. Wir wollen die GFL nicht nur größer und sichtbarer machen, sondern auch besser verstehen, was unsere Fans und Vereine bewegt. Dafür sind solche wissenschaftlichen Kooperationen unglaublich wertvoll“, erklärt GFL-Geschäftsführer Torben Dill.
Ein besonderer Dank gilt Jan-Hendrik Boehmer, der die Zusammenarbeit ermöglicht und das Forschungsprojekt begleitet, sowie den beteiligten Vereinen für ihr Engagement bei der Umsetzung.
Jetzt teilnehmen und die Zukunft der GFL mitgestalten
Damit die Untersuchung möglichst aussagekräftige Ergebnisse liefert, ist eine breite Beteiligung der Football-Community entscheidend.
Fans, Unterstützer und Interessierte sind deshalb aufgerufen, sich rund zehn Minuten Zeit zu nehmen und an einer der folgenden Umfragen teilzunehmen.
Die Umfragen sind noch bis Freitag, 30. Oktober 2026, um 18:00 Uhr geöffnet.
Dresden Monarchs
https://umich.qualtrics.com/jfe/form/SV_55W2MQFsTxfsnvo
Kiel Baltic Hurricanes
https://umich.qualtrics.com/jfe/form/SV_1L042DSNpTtrKWa
Braunschweig Lions
https://umich.qualtrics.com/jfe/form/SV_bBkHOCHiTFGwclw
Rostock Griffins
https://umich.qualtrics.com/jfe/form/SV_eJ0OZKf2c59kngq
Schwäbisch Hall Unicorns
https://umich.qualtrics.com/jfe/form/SV_4ZntsbbwXKy2Jg2
Munich Cowboys
https://umich.qualtrics.com/jfe/form/SV_d7lnJU8rGxqyMmy
Wissenschaftliche Erkenntnisse als Grundlage für die Zukunft
Die German Football League hat in den vergangenen Jahren zahlreiche strukturelle und wirtschaftliche Entwicklungen angestoßen. Neben dem Ausbau der medialen Präsenz, der Gewinnung neuer Partner und der Weiterentwicklung des Ligabetriebs rückt zunehmend auch die wissenschaftliche Betrachtung des eigenen Angebots in den Mittelpunkt.
Die Zusammenarbeit mit der University of Michigan soll dabei helfen, bestehende Annahmen zu überprüfen, neue Potenziale zu erkennen und die Bedürfnisse der Football-Community noch stärker in zukünftige Entscheidungen einzubeziehen.
„Wir haben in Deutschland eine leidenschaftliche Football-Community mit enormem Potenzial. Wenn wir dieses Potenzial langfristig ausschöpfen wollen, müssen wir bereit sein, zuzuhören, voneinander zu lernen und Entscheidungen auf einer fundierten Grundlage zu treffen. Genau dafür schaffen wir mit diesem Projekt eine wichtige Basis“, so Dill.
Die GFL bedankt sich bei allen teilnehmenden Vereinen, der University of Michigan und allen Fans, die sich an den Umfragen beteiligen. Gemeinsam gestalten wir die Zukunft des American Footballs in Deutschland.


