Foto: Foot Bowl/Susanne Hägele
Die Allgäu Comets haben am siebten Spieltag der effect® ENERGY GFL eine schmerzhafte 0:35 Niederlage gegen die Pforzheim Wilddogs hinnehmen müssen. Vor heimischer Kulisse im Kemptener Illerstadion gelang es den Gastgebern über die gesamte Spielzeit nicht, Punkte auf die Anzeigetafel zu bringen. Bei extremen Temperaturen von nahezu 40 Grad entwickelte sich die Partie zu einer körperlichen Herausforderung, in der die Gäste ihre Chancen konsequent nutzten und die Comets kaum zur Entfaltung kommen ließen.
Schwieriger Start bringt die Comets früh ins Hintertreffen
Dabei begann die Begegnung zunächst ausgeglichen. Die Defense der Comets hielt den ersten Angriffsversuch der Wilddogs auf und zwang Pforzheim zum Punt. Wenig später folgte jedoch der erste spielentscheidende Moment: Ein geblockter Punt landete direkt in den Händen der Gäste, die den Ball zum Touchdown in die Endzone trugen und früh mit 7:0 in Führung gingen.

Nur wenige Minuten später erhöhte Pforzheim nach einem erfolgreichen Passspielzug auf 14:0. Die Offense der Comets hatte große Schwierigkeiten, gegen die aggressive Defense der Gäste längere Drives aufzubauen. Immer wieder sorgten Sacks, unvollständige Pässe und verlorene Feldpositionen dafür, dass der Druck auf die eigene Verteidigung immer größer wurde.
Defense kämpft, Offense findet keinen Rhythmus
Trotz des Rückstands ließ sich die Mannschaft nicht hängen. Im zweiten Viertel erarbeiteten sich die Comets mehrere gute Defensivaktionen. Ein erzwungener Fumble sowie eine Interception brachten den Ball zurück in die eigenen Reihen und verhinderten zunächst eine höhere Führung der Wilddogs.
Offensiv fehlte jedoch weiterhin die Durchschlagskraft. Zwar arbeitete sich das Team mehrfach in die gegnerische Hälfte vor, doch entscheidende Spielzüge gelangen nicht. Ein geblockter Field Goal Versuch und mehrere Sacks verhinderten, dass die Comets noch vor der Halbzeit Punkte erzielen konnten. So blieb es beim 0:14 aus Sicht der Gastgeber.
Drittes Viertel entscheidet die Begegnung
Nach dem Seitenwechsel hofften die Zuschauer auf eine Aufholjagd. Stattdessen erwischten erneut die Wilddogs den besseren Start. Ein langer Touchdown Pass erhöhte den Rückstand auf 21:0.
Nur kurze Zeit später folgte der nächste Rückschlag. Nach einem erzwungenen Fumble der Gäste verwandelte Pforzheim den Ballgewinn unmittelbar in den nächsten Touchdown. Wenig später führte eine Interception der Wilddogs zum vierten Touchdown Pass des Tages. Innerhalb weniger Minuten wuchs der Rückstand auf 35:0 und die Vorentscheidung war gefallen.
Mannschaft kämpft bis zum Schluss
Auch im Schlussviertel steckten die Comets nicht auf. Mehrfach arbeitete sich die Offense tief in die Hälfte der Wilddogs vor. Die beste Möglichkeit bot sich kurz vor Schluss, als das Team bis an die 11 Yard Linie der Gäste marschierte. Doch auch dieser Angriff blieb ohne Punkte, nachdem Pforzheim den vierten Versuch erfolgreich verteidigte.
Die Defense der Comets setzte ihrerseits weiterhin Akzente. Beau Priegnitz sorgte mit einem Sack samt erzwungenem Fumble für einen Ballgewinn, der jedoch ebenfalls nicht mehr in Punkte umgewandelt werden konnte. So blieb am Ende erstmals in dieser Saison die Null auf Seiten der Allgäuer stehen.
Blick nach vorne
Mit der Niederlage stehen die Allgäu Comets weiterhin unter Druck im Kampf um den Klassenerhalt. Nach den beiden deutlichen Niederlagen gegen die Pforzheim Wilddogs innerhalb einer Woche gilt es nun, die Begegnungen schnell aufzuarbeiten und den Fokus auf die kommenden Aufgaben zu richten. Die Mannschaft wird alles daran setzen, in den nächsten Wochen wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden und wichtige Punkte für den Verbleib in der effect® ENERGY GFL einzufahren.
Autor: PassionPress.eu




