Beavers unterliegen den Crusaders im SchützenBowl

Foto: Florian Achberger

Die Biberach Beavers mussten sich am Sonntag im traditionellen SchützenBowl den syNeo Albershausen Crusaders mit 8:39 geschlagen geben. Vor einer stimmungsvollen Kulisse im heimischen Stadion fanden die Gäste besser in die Partie und legten bereits in der ersten Halbzeit den Grundstein für ihren Erfolg.

Die Crusaders überzeugten vor allem mit einem variablen Passspiel und nutzten ihre Chancen konsequent. Die Beavers hielten kämpferisch dagegen, konnten sich offensiv jedoch zu selten entscheidend durchsetzen. Immer wieder zeigte die Mannschaft gute Aktionen, die jedoch nicht in weitere Punkte umgemünzt werden konnten.

Das Highlight aus Biberacher Sicht folgte in der zweiten Halbzeit: Quarterback Christian Dzulynsky (#3) fand Wide Receiver Atash Hausschild (#8) mit einem sehenswerten 53-Yard-Touchdown-Pass und sorgte damit für den einzigen Touchdown der Beavers. Trotz des deutlichen Rückstands kämpfte die Mannschaft bis zum Schlusspfiff und gab sich zu keinem Zeitpunkt auf.

Auch die Spielstatistik spiegelte den Verlauf der Begegnung wider. Während die Crusaders insgesamt 433 Yards Raumgewinn erzielten, kamen die Beavers auf 200 Yards. Vor allem im Passspiel erspielten sich die Gäste entscheidende Vorteile und kontrollierten über weite Strecken das Spielgeschehen.

Unabhängig vom sportlichen Ergebnis war der SchützenBowl erneut ein besonderer Gameday. Zahlreiche Zuschauer sorgten für eine tolle Atmosphäre im Stadion und unterstützten die Beavers lautstark über die gesamte Spielzeit hinweg. Ein herzlicher Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, den Sponsoren, den Beaverettes sowie der gesamten BigBlueFamily, die den SchützenBowl 2026 möglich gemacht haben.

Mit nun sieben Niederlagen aus sieben Spielen bleibt die sportliche Situation für die Beavers anspruchsvoll. In den verbleibenden drei Saisonspielen wird die Mannschaft alles daransetzen, noch einmal ihr gesamtes Potenzial abzurufen und die Saison mit einem Erfolgserlebnis abzuschließen.

Foto: Florian Achberger