Die Hildesheim Invaders sind mit einem echten Statement-Sieg in die neue Saison der effect ENERGY German Football League gestartet. Vor 1.577 Zuschauern bei bestem Football-Wetter feierten die Invaders auf dem Homefield einen beeindruckenden 58:6-Erfolg (23:0 / 14:0 / 7:0 / 14:6) gegen die Allgäu Comets. Bereits zum Auftakt zeigte das Team von Head Coach Marcus Herford, dass in dieser Saison mit den Invaders zu rechnen sein wird.
Schon vor dem Kickoff wurde den Fans beim „SPARKASSE HGP GAMEDAY“ eine außergewöhnliche Show geboten. Gemeinsam mit dem Partner Sparkasse HGP hatten Vorstandsvorsitzender Torsten Schrell und Karl-Heinz Krüger ein umfangreiches Rahmenprogramm organisiert. Vier Fallschirmspringer brachten spektakulär den Spielball ins Stadion, dazu sorgten Nationalhymne, Gewinnspiele, eine große Sammelaktion sowie die Übergabe eines Spendenschecks für echte Gameday-Atmosphäre. Die Fans im Homefield bekamen damit nicht nur sportlich, sondern auch emotional einen perfekten Saisonstart geboten.
Sportlich machten die Invaders von Beginn an klar, wer dieses Spiel kontrollieren würde. Die Defense setzte die Gäste aus Kempten sofort massiv unter Druck. Bereits beim ersten Punt der Comets blockten die Invaders den Ball, den schließlich Jannik Consentino in der Endzone zum ersten Touchdown der Saison sicherte. Kicker Paul Krause verwandelte sicher zum 7:0. Wenig später meldete sich Quarterback Nelson Hughes eindrucksvoll zurück. Nach seiner langen Verletzungspause fand er Wide Receiver Paul Terjung mit einem spektakulären 89-Yard-Touchdown-Pass – ein Big Play, das das Publikum früh von den Sitzen riss.
Die Hildesheimer Defense dominierte die Gäste nahezu nach Belieben. Vor allem Neuzugang Kyle Kitchens stellte die Offensive der Comets immer wieder vor enorme Probleme. Gemeinsam mit der Defensive Line sorgte er dafür, dass Allgäus Quarterback Brad Jones kaum Zeit bekam, sein Spiel aufzuziehen. Marcus Herford lobte seinen Neuzugang nach dem Spiel ausdrücklich: „Kyle zieht unglaublich viel Aufmerksamkeit auf sich. Davon profitiert unsere gesamte Defense. Aber entscheidend war heute, wie geschlossen wir als Team aufgetreten sind.“
Nach einem eroberten Fumble durch Frank Haering legten die Invaders direkt nach. Hughes bediente diesmal Kyle Kitchens selbst mit einem Touchdown-Pass zum 21:0. Kurz vor Ende des ersten Viertels erhöhten die Invaders durch ein Safety auf 23:0, nachdem erneut ein Punt der Gäste misslang und der Ball aus der Endzone kullerte.
Auch im zweiten Quarter blieben die Invaders dominant. Running Back Matti Probst sorgte mit zwei weiteren Touchdowns früh für die Vorentscheidung. Zunächst fing er einen 25-Yard-Pass von Hughes in der Endzone, wenig später vollendete er einen Lauf zum nächsten Score. Mit einer komfortablen 37:0-Führung ging es in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel machten die Gastgeber nahtlos weiter. Nelson Hughes erzielte per Lauf selbst den nächsten Touchdown zum 44:0. Danach begannen die Invaders bereits damit, Kräfte zu schonen. Hendrick Scharnbacher übernahm auf der Quarterback-Position und führte die Offense souverän weiter.
Die Allgäu Comets kamen im Schlussviertel durch einen Pass auf Gabe Quigley zwar noch zum Ehren-Touchdown, der Extrapunktversuch wurde allerdings geblockt. Doch auch danach hielten die Invaders das Tempo hoch. Scharnbacher fand Thies Surma in der Endzone zum nächsten Touchdown, ehe Montrell Jackson mit einer Interception inklusive Return in die Endzone den umjubelten Schlusspunkt zum 58:6-Endstand setzte.
Head Coach Marcus Herford zeigte sich nach dem Auftaktsieg zufrieden, blieb aber gleichzeitig fokussiert: „Das Ergebnis ist natürlich schön, aber mir war vor allem wichtig, wie wir gespielt haben. Gute Teams gewinnen Spiele – große Teams gewinnen auf die richtige Art und Weise. Genau daran wollen wir uns messen. Die Allgäu Comets haben trotz ihres kleinen Kaders nie aufgegeben und großen Kampfgeist gezeigt. Dafür habe ich großen Respekt.“
Quarterback Nelson Hughes freute sich besonders über sein gelungenes Comeback: Vier Touchdown-Pässe und ein weiterer Touchdown per Lauf standen am Ende für ihn zu Buche. „Es hat sich unglaublich gut angefühlt, wieder auf dem Feld zu stehen. Natürlich gibt es noch Dinge, an denen wir arbeiten müssen, aber dieser Auftakt macht Lust auf mehr“, erklärte Hughes nach der Partie.
Mit dem deutlichen Erfolg setzen sich die Invaders direkt an die Spitze der GFL Nord. Bereits am kommenden Wochenende wartet mit dem Auswärtsspiel bei Aufsteiger Regensburg Phoenix die nächste Herausforderung.




