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Drucken Top Mitteilung von Cologne Crocodiles vom 24.07.2016

Historischer Auswärtssieg in Lübeck

Nach dreiwöchiger Spielpause machte sich der Tross des mit Paderborn punktgleichen Spitzenreiters der Cologne Crocodiles bereits Freitag auf den Weg zu Ihrem Rückspiel in Lübeck. Im Hinspiel in Köln konnten die Crocodiles mit 17:14 nur knapp die Oberhand gewinnen und ihre Chancen auf den Relegationsplatz zur Teilnahme in der obersten Spielklasse wahren. Die Lübeck Cougars hatten vergangenes Wochenende für sie überraschend in Potsdam ihre bereits vierte Niederlage eingefahren und somit für das Ziel Aufstieg in die erste Liga einen weiteren empfindlichen Dämpfer hinnehmen müssen. In der Vergangenheit war für die Kölner am Buniamshof mit 44:41 (2014) und 46:6 (2015) nichts zu holen. Das sollte sich nun ändern.
Nach Übernachtung im Mannschaftshotel, einer morgendlichen Trainingseinheit im Norden und ausgiebigem Sportlerfrühstück erschien man hoch konzentriert und gut vorbereitet bei sommerlichen Temperaturen in der Hansestadt. Der Spiel eröffnende Kick Off wurde von den Gästen weit in die gegnerische Hälfte gebracht, wo die Hausherren sodann ihre erste Angriffssequenz begannen. Mit höchst effektivem Kurzpassspiel und kraftvollen Läufen holten die Berglöwen in der Folge Meter um Meter und erschienen in der Folge bereits nach kurzer Zeit in der Endzone der Gäste und nach erfolgreichem Zusatzkick zur frühen 7:0 Führung durch Jamie Dale. Der folgende Angriff der Kölner um Quarterback Joao Krapohl konnte von der Verteidigung der Lübecker ebenfalls früh gestoppt werden, so dass sich die Rheinländer mit dem Rücken zur Wand kurz vor ihrer eigenen Endzone befindend gezwungen sahen, sich per Punt wieder vom Spielgerät zu trennen. Doch es schien an diesem Abend nichts zu laufen. Die Ballübergabe geriet zu lang und kullerte hinter der Endzone ins Aus. Ein sogenannter Safety und weitere zwei Punkte für die Gastgeber waren die Folge, 9:0 nach zehn Minuten. Das hatte sich der Tabellenführer aus der Domstadt wahrlich anders vorgestellt. Während einer ob des bisherigen Spielverlaufs breitmachenden Konfusion und Unzufriedenheit in den Reihen der Kölner Spieler, nutzten die erneut im Ballbesitz befindlichen Cougars ihre Chance und überwanden erneut das Spielfeld zur fast schon vorentscheidenden 16:0 Führung bereits im ersten Spielviertel durch den wiederum überragenden Nationalspieler Julian Dohrendorf. Wer jedoch dachte, die Kölner würden sich bereits aufgeben, wurde rasch eines Besseren belehrt. Joao Krapohl führte seine Mannen besonnen übers Feld und bediente Poppy Livers mustergültig zum heiß ersehnten Anschlusstouchdown. Die Gunst des Moments nutzend entschied die Kölner Trainercrew um Headcoach und Defensekoordinator Patrick Köpper und Angriffsstratege David Odenthal umgehend, statt des Kicks einen weiteren Spielzug für zwei Punkte zu wagen. Nach ebenfalls erfolgreichem Kurzpass auf Benjamin Mentges verkürzten die Kölner somit rasch auf 16:8.
Mit diesem Ergebnis wurden auch zum ersten Mal die Seiten gewechselt. Köln, endlich im Spiel angekommen, setzte nun auch in der Verteidigung ihre Stärken richtig ein und zwang den Gegner, punktlos den Kölner Angriff erneut in Ballbesitz und zwar an der eigenen 20 zu bringen. Nach wiederum abwechslungsreichem und cleverem Spiel gelang Krapohl sodann ein weiterer erfolgreicher Pass auf Benjamin Mentges über 56 Yards zum 16:14 Zwischenstand. Diesmal besorgte Poppy Livers im folgenden Zusatzversuch die zum Ausgleich fehlenden zwei Punkte. Die Cougars waren in diesem Moment merklich geschockt. Hatte man doch soeben eine vermeintlich komfortable 16 Punkte Führung vor heimischem Publikum wieder verspielt. Nachdem in der Folge in dem nunmehr hochdramatischen hitzigen Spiel beide Verteidigungsreihen ihre Farben schadlos hielten und die Angriffsreihen jeweils zum Punt gezwungen waren, kam der Crocodiles Angriff an der eigenen 32 Yard Line erneut in Ballbesitz. Joao Krapohl holte zu einer 30 Yard Granate aus und fand in Poppy Livers den dankbaren Abnehmer. Dieser erlief mit dem Ball dann die restliche Distanz bis in die gegnerische Endzone zur ersten Führung der Rheinländer an diesem Abend. Plötzlich stand es nach erfolgreichem Kick durch Florian Mentges 16:23. Mit diesem Ergebnis ging es in der heiß umkämpften Partie denn auch in die nötige Pause. Zu deren Beginn kam es nochmals zu heißen, auch, Wortgefechten beider Teams. Dies führte dazu, dass die Mannschaften mit Strafen und freundlichen aber bestimmten Ermahnungen durch die souveränen Unparteiischen zu den Kabinen entlassen wurden.
Nach der Pause zeigten sich beide Teams wieder heruntergekühlt und konzentriert, um den sportlichen Wettkampf auf höchstem Niveau wieder aufzunehmen. Zunächst kamen die Marzipanstädter durch einen von Jordi Brugnani für 45 Meter zurückgetragenen abgefangenen Pass von Krapohl zum 23:23 Ausgleich. Auch der folgende Kölner Angriff konnte von den Lübeckern aufgehalten werden. Zwar hielt auch die Kölner Verteidigung ihren Kontrahenten um Quarterback Perez Mattinson in der Folge stand, konnte jedoch auch den Feldtorversuch von Kicker Cody Journell über fünfundvierzig Meter zum 26:23 nicht verhindern. Lübeck führte erneut. Doch kurz vor Ende des Viertels legte Köln mit einem erneuten Touchdown des an diesem Abend in Angriff wie Verteidigung kaum zu stoppenden Poppy Livers und erfolgreichem Kick durch Floran Mentges zum 26:30 nach. Wiederum wechselte die Führung, bevor die Seiten ein letztes Mal in diesem hitzigen Thriller gewechselt wurden.
Kurz darauf ließ sich James Langford III nicht bitten und wollte es seinem Landsmann gleich tun. Nach wiederum mustergültigem Zuspiel von Quarterback Joao Krapohl über gut dreißig Meter erlief er weitere vierzig in die Endzone und baute die Führung auf 26:37 aus (Extrapunkt Florian Mentges). Jedoch waren in der bereits 2:30 Stunden andauernden Partie immer noch gut zehn Minuten zu spielen. Lübeck wollte sich noch lange nicht geschlagen geben und kam durch Touchdown auf 32:37 heran. Nun wollten die Berglöwen ihrerseits einen Zweipunkteversuch riskieren und scheiteren an der hervorragenden Kölner Verteidigung. Jedoch auch die Lübecker Defense zwang den Kölner Angriff zu einem erneuten Befreiungsschlag, einen Punt in die gegnerische Hälfte. Dieser mißglückte aufgrund des enormen von den Hausherren aufgebauten Drucks jedoch gründlich. Lübeck erhielt den Ball somit in aussichtreicher Position nur zwanzig Meter von der Kölner Endzone entfernt. Dieses Geschenk ließen die Mannen um Headcoach Willie J. Robinson auf Seiten der Gastgeber nicht ungenutzt und kamen durch Lauf des etatmäßigen Defensive Lineman, US Boy Ernest Ray Wiggins, über zwei und nunmehr erfolgreicher Two Point Conversion über drei Yards gut vier Minuten vierzig vor Ende der Partie mit 40:37 erneut in Führung. Offense Coordinator David Odenthal ließ seinen Angriff um Spielmacher Joao Krapohl geschickt mit der Uhr spielend über das Feld marschieren, bevor die Crocodiles bei etwa zwei Minuten verbleibender Spielzeit an der siegbringenden Endzone anklopften. Jedoch hielt die lübsche Verteidigung erneut stand. Köln mußte an der sieben Yard Line den bereits vierten und vermeintlich letzten Spielzug auf "Alles oder nichts" ausspielen. Der Pass von Krapohl konnte jedoch nicht untergebracht werden. War jetzt alles, wie so oft gegen die Cougars, wieder verloren? Der Lübecker Verteidgungsspieler war etwas zu harsch und mit nicht perfektem Zeitmanagement gegen den Kölner Passempfänger vorgegangen, so dass die Schiedsrichter zu Recht auf Passbehinderung und somit vier neue Angriffsversuche entscheiden mussten. Bei nunmehr auslaufender Zeit besorgte Quarterback Joao Krapohl abschließend den vom Kölner Anhang herbeigesehnten historischen ersten Sieg am Buniamshof zu Lübeck. Die Kölner gewinnen die Partie nicht unverdient letztendlich mit 40:44 und wahren somit jegliche Chance auf die Meisterschaft in der GFL2 Nord. Lübeck bleibt nach nunmehr fünf Spielen nur noch die Erkenntnis, in den verbleibenden Spielen noch einen achtlichen Abschluss zu erringen.
Endlich konnten die Domstädter dank der wiederum geschlossenen und beeindruckenden Mannschaftsleistung auf beiden Seiten des Balles ihre Rückfahrt aus der Marzipanstadt mal genießen. Für den ein oder anderen verlief der Sonntag sicherlich matt aber hochzufrieden auf der heimischen Couch. Doch bereits Anfang der Woche ist der Fokus in den kommenden Trainingseinheiten wieder ausschließlich auf den nächsten Gegner, die Assindia Cardinals, gerichtet. Die Crocodiles erhoffen auch gegen den Rivalen aus Essen im Heimspiel am kommenden Sonntag wieder zahlreiche und lautstarke Unterstützung ihrer Fans (Kick Off 15:00 Uhr BSA Chorweiler, Merianstraße). Für das leibliche Wohl wird wie immer durch die liebe- und aufopferungsvoll sowie stets unermüdlich tätige Cateringcrew um Familie Dauben gesorgt sein.

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